September 2019 Flyer "Klima- oder Investorenschutz?"
  • Die Niedrigzinspolitik ist noch lange nicht zu Ende, während unsere Kulturlandschaft bald verbraucht wäre. Müsste man dem Bauland als Geldanlage nicht einen Riegel vorschieben?
  • Im Pleiser Ländchen entsteht nachts überdurchschnittlich viel Kaltluft, auch wenn die Agrarflächen tagsüber stark wärmebelastet sind.  Bauen auf wärmebelastetem Agrarland wäre doppelt schädlich: Tagsüber würde es noch heißer, nachts würde es viel weniger abkühlen.

Zum Flyer "Klima- oder Investorenschutz" (pdf)

 

7.9.2019 Pressemitteilung: "Das Erzbistum Köln sollte die Kulturlandschaft im Naturpark nicht vermarkten".  Zum Offenen Brief an Kardinal Woelki über auf Kirchen Landbesitz geplante Riesen-Baugebiete im Naturpark Siebengebirge 

Zur Pressemitteilung

 

21.8. 2019 Offener Brief der Bürgerinitiative Stieldorf an das Erzbistum Köln : Verkauf landwirtschaftlicher Flächen der Kirche in Königswinter-Stieldorf für einen neuen Supermarkt? Mit der „Bewahrung der Schöpfung“ durch die Kirche bitte ernst machen!

Zum Offenen Brief (pdf)

 

 
15.7.2019  Bürgerbeteiligung zu "Integrierte Stadtentwicklung Königswinter" (ISEK)
 

6.7.2019 Irreführender  Bericht des Generalanzeigers über das Riesen-Baugebiet in Roleber

Der Bericht des Bonner Generalanzeiger über den Ratsbeschluss ist widersprüchlich, was  Baufeld 1 betrifft . Gehört der Kragen zu Baufeld 1 oder nicht? Zwar wird im Text einmal der "Kragen" als zugehörig benannt, aber zweimal werden Ratsmitglieder so zitiert, dass der falsche Eindruck entsteht, es gehe nur um das bereits bebaute Gelände!

Auch die Karte im GA ist nicht eindeutig. Gehört der "Kragen" zu Baufeld 1 oder nicht?

GA060719Karte

Zum Vergleich die Karte  aus dem Bonner Ratsinformationssystem. Die blaue Fläche 1 ist Baufeld 1 und umfasst sowohl das bereits bebaute Gelände als auch den "Kragen":

1911147ED3Karte

4.7.2019  Was hat der Bonner Stadtrat beschlossen?

FÜR die Bebauung  stimmten CDU, SPD und FD.

GEGEN die Bebauung stimmten Grüne, Linke und BBB.

Der Beschluß lautet: "Für das Baufeld 1 führt der Investor einen städtebaulichen Wettbewerb durch, der dann Grundlage für einen vorhabenbezogenen Bebauungsplan werden soll. Für die Baufelder 2+3 führt die Verwaltung in eigener Regie später eine Bürgerwerkstatt durch, um eine ergänzende Bebauung zu diskutieren."

Ein weiterer Beschluss betrifft Anregungen, ohne rechtliche Relevanz, nachzulesen unter https://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/19/1911147.pdf

Was bedeutet der Beschluß? Baufeld 1 umfasst etwa die Hälfte des Geländes der ehemaligen LWK und darf in ein Bebauungsplanverfahren gehen. Die Bürgerwerkstatt, die der Stadtrat in einem früheren Beschluß für alle Flächen vorgesehen hatte, soll nur noch für die Baufelder 2 und 3 durchgeführt werden.

In der Karte ist die gesamte Fläche der ehemaligen LWK kariert. Die schwarz umrandete Fläche bezieht sich auf eine Untersuchung im Vorfeld und enthält weitere Flächen, für die eine Bebauung gar nicht infrage kommt (Naturschutz, Friedhof etc). Für das bereits bebaute Gelände gab es selbstverständlich schon Baurecht. Nun darf auch der "Kragen" bebaut werden, und zwar ohne Bürgerwerkstatt. Die rechtlich immer vorgeschriebene so genannte "frühzeitige" Bürgerbeteiligung findet erst am Ende des Planungsverfahrens mit der Offenlage der Pläne im Rathaus statt.

Über einen Abriß entscheidet der Investor. Derzeit besteht ein von einem Bürger gestellter Denkmalschutzantrag, der auch für zeitgenössische Bauten möglich ist.

 

Das Gelände der ehemaligen Landwirtschaftskammer in Roleber ist Thema

26.6.2019 ab 18 h im Ratssaal, Stadthaus. Drei Bürgeranträge liegen vor sowie ein Antrag von CDU, SPD und FDP und

4. 7.2019 ab 18 h im Ratssaal, Stadthaus. Dort soll der Antrag von CDU,SPD, FDP entschieden werden.

- Die Kosten für die erforderliche Kanalerweiterung auf der Holzlarer Hauptstr. und andere Schutzmaßnahmen soll die Sahle Wohnen übernehmen. Ein Bürgerantrag fordert, dass die Stadtverwaltung dies rechtsverbindlich erklärt. In ihrer Stellungnahme zieht sich die Verwaltung auf "vielfältige Rahmenbedingungen" zurück, die erst beim Bebauungsplanverfahren in der nötigen "Detailtiefe" erstellt. Aber: um zu klären, wer die Kosten übernimmt, braucht es noch keine detaillierten Kosten. Dass eine Kanalerweiterung bei jeder zusätzlichen Bebauung nötig wird, steht in der DSK-Studie von 2017, S.75ff.

- Ein Verkehrskonzept fordert ein weiterer Antrag mit Verweis darauf, dass für die massive Bebauung in Stieldorf, Oelinghoven und Vinxel eine Verkehrsuntersuchung schon vorliegt (siehe Menüpunkt Gutachten). Die Bonner Verwaltung ist der Ansicht, das geht jetzt noch nicht.

- Die sinnvolle Zeitabfolge - erst Untersuchungen, dann ggf. Bebauungsplanverfahren - fordert der dritte Bürgerantrag. Die Stadtverwaltung möchte erst die Anzahl Wohneinheiten abschätzen. Aber: Die DSK-Vorstudie hatte bereits drei Varianten zur Anzahl Wohneinheiten vorgeschlagen. für alle drei könnten die erforderlichen Untersuchungen gemacht werden, bevor in ein Bebauungsplanverfahren eingestiegen wird. 

 WORTBRUCH?

2014, kurz VOR DER LETZTEN KOMMUNALWAHL, haben alle relevanten Fraktionen des Stadtrats eine weitere Bebauung auf dem Gelände der ehemaligen Landwirtschaftskammer abgelehnt!  Link zu Bericht und Artikeln im Bonner Generalanzeiger

2016-17 wurde die DSK-Studie durchgeführt. Sie stellt drei Bebauungsvarianten vor. In einer Infoveranstaltung der Verwaltung lehnen die Bürger die Bebauung weiter ab.

2017 hat der Stadtrat eine Bürgerwerkstatt für die gesamte Fläche beschlossen. Die CDU wollte die Diskussion aus der BV Beuel in den Stadtrat ziehen, dafür gab es keine Mehrheit.

Im Frühjahr 2019 beantragten CDU, SPD und FDP, dass ca die Hälfte des bebaubaren Geländes durch Sahle Wohnen ohne Bürgerwerkstatt beplant wird. Für die andere Hälfte könne später eine Bürgerwerkstatt stattfinden. Dieser Antrag soll am 26.6. beraten und 4.7. beschlossen werden. Das wäre Wortbruch.

 

Weitere Termine  Bürgerbeteiligung zu "Integrierte Stadtentwicklung Königswinter" (ISEK)

Am 3. Juli um 18 Uhr, CJD Christophorusschule, Cleethorpeser Platz 12, 53639 Königswinter. Hier kann jeder seine Kritik und Vorschläge einbringen. Die Königswinterer Stadtverwaltung wertet aus und legt das Ergebnis dem Planungsausschuß vor. Die Entwürfe zu Leitbild und Massnahmenkatalog sind zu finden im Ratsinformationssystem PUA-Sitzung TOP 4.1 bis 4.3 vom 29.5.19, Vorgang 88/2019

Sie können sich bis zum 15. Juli schriftlich an This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it. beteiligen. Ein Muster ist in Arbeit.

Zur Vorbereitung auf die Bürgerbeteiligung können Sie die Stellungnahme des Vereins Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge von 2017 nutzen: Stellungnahme zum ISEK/Handlungskonzept Wohnen Königswinter/Gewerbeflächenkonzept, denn das Ziel des ISEK, bis zu 6000 weitere Einwohner anzustreben, besteht trotz der massiven Kritik von Seiten der Bürger weiterhin. Lediglich der Zeitraum wurde von 2035 in 2035 bis 2040 geändert.

Infos zum Bürgerbeteiligungsverfahren auf der Webseite ISEK Bürgerbeteiligung der Stadt Königswinter. Die Entwürfe zu Leitbild und Massnahmenkatalog gibt es auf der Webseite des Planungsausschusses des Königswinterer Stadtrats im Ratsinformationssystem unter PUA-Sitzung 29.5.2019 TOP 4.3  Vorgang 88/2019. Beachten Sie bitte die Maßnahmenübersicht (Anlage 3b) und die Maßnahmentabelle (Anlage 3-10). Hier werden auch die Baugebiete genannt.

Eine der Massnahmen ist 3.1 "Fortführung der Rahmenplanung Vinxel-Stieldorf-Rauschendorf (aus 2007)". Infos dazu gibt es im Ratsinformationssystem nur unvollständig.  Die zum Vorgang 355/2007 zugehörige Karte steht hier zum Download

Auch damals waren die Bürger schon gegen die Riesen-Baugebiete! „Im Rahmen der Bürgerbeteiligung 2008 wurden die vorgeschlagenen Siedlungserweiterungen in der Bevölkerung sehr kontrovers diskutiert und überwiegend kritisch bewertet. Die Planung wurde seither nicht fortgesetzt und auch nicht im politischen Raum beraten." (S.62 des ISEK-Berichtsentwurfes)

Den Rahmenplan weiter zu entwickeln  kann bedeuten, auch zusätzlich zu einem Massnahmenkatalog Flächen zu entwickeln. Hier sind alle vier Riesen-Baugebietein Vinxel, Stieldorf und Oelinghoven  verzeichnet:

  • in Vinxel (Auf den Steinen parallel zum Alten Heeresweg; und Westl/Östl Holtorferstr parallel zum Kapellenweg d.h Bebauungsplan 50/19) 
  • in Stieldorf (Auf der Groneswiese hinter EDEKA)
  • in Oelinghoven (Westl. Pfarrer-Palm-Str.zwischen Stieldorf und Vinxel)

Im Menüpunkt "Riesen-Baugebiete" gibt es die wichtigsten Infos zu jeder einzelnen Fläche. Infos über die Verkehrsauswirkungen im Menüpunkt "Südtangente/Gutachten"

 

26.6.2019 Bonner Generalanzeiger  Leserbrief von Susanne Gura zur Studie der Empirica AG über das Ende des Mietpreisanstiegs

 

21.6.2019 Pressemitteilung „ISEK-Vorschläge schaden Klima, Böden und Naherholung“

 
Infoveranstaltung vor Ort in Stieldorf am Pfingstmontag 10.6.19 um 18 Uhr
Treffpunkt: Stieldorfer Eisdiele.
Themen:
  • Gewerbegebiet/ Supermarkt zwischen Dissenbachtalstr. u.  Birlinghovener Str.
  • Riesen- Baugebiete in Stieldorf, Vinxel und Oelinghoven
  • Neues Gutachten zur Südtangente: Mehr Verkehr in Stieldorf
  • Naturpark, Kulturlandschaft und Klimaschutz
  • Vorbereitung der städt. Bürgerwerkstatt am 18.6., 18h im Schulzentrum Oberpleis

 

2018 gab es ca 25 % WENIGER Pendler in Bonn als 2017! Trotzdem mehr Staus.

Am 5. Juni 2019 im Bonner Generalanzeiger: „Bonn ist Staustadt Nr 1 in NRW", „Hohe Mieten fördern Verkehrsstaus" und „Zehntausende pendeln zur Arbeit nach Bonn". Man muss den Pendler-Artikel genau lesen, um es zu begreifen: 2018 gab es ca 25 % WENIGER Pendler in Bonn als 2017! Trotzdem gab es mehr Staus. Die Stadtverwaltung nennt als Ursache der Staus die Baustellen. Warum gibt es weniger Pendler? Die Zahlen im GA stimmen, Quelle ist ITNRW/Pendleratlas. Sie wurden schon am 26.5. im GA berichtet. Womöglich wegen der Baustellen haben viele den aktuellen Rat des GA schon 2018 befolgt: "Raus aus dem Auto". Mit den hohen Mieten haben die vermehrten Staus in Bonn bei einem Viertel weniger Pendlern jedenfalls wenig zu tun. Bevor nun wieder nach mehr Bauland und Straßen gerufen wird, zur Erinnerung: Die Kapazität der Bauwirtschaft ist voll ausgelastet, und es wartet bereits jede Menge Bauland mit Baugenehmigungen auf Bebauung, berichtete der GA ein paar Tage zuvor.

Dazu ein Leserbrief


29.Mai 2019: Und noch ein Gutachten zum Ennertaufstieg!

Im Rahmen des "Integrierten Stadtentwicklungskonzepts (ISEK)" -im wesentlichen den Riesen-Baugebieten- wurde eine "verkehrsgutachterliche Ersteinschätzung (ergänzt um B56n)" dem Planungsausschuss der Stadt Königswinter zu seiner Sitzung am 29.5.2019 vorgelegt.

Das VSU Gutachten im Auftrag der Stadt Königswinter geht davon aus, daß bis 2030 in Königswinter alle Potenzialgebiete mit 10.000 zusätzlichen Einwohnern und 580 neuen Arbeitsplätzen realisiert werden. Szenario V1 „Entwicklung 2030 ohne B56n“ schätzt den Verkehrszuwachs 2030 durch den Bevölkerungszuwachs ohne B65n, Szenario V2 mit B56n.

Ergebnis kurz gefasst: Wenn in Königswinter gebaut werden soll, dann besser im Talbereich. Radverkehr und ÖPNV  müssten erheblich verbessert werden. Die B56n würde den Verkehr in Königswinter und an den Bonner Zubringern zum Ennertaufstieg  anders verteilen (Holtorf weniger, Roleber/Hoholz mehr; Ittenbach weniger, Stieldorf und Vinxel mehr). In Bonn würden die Arbeitsplätze wegen wachsender Staus nicht mehr erreichbar sein.

 Die Umweltaspekte betrachtet das Gutachten nicht. Der Bundesverkehrswegeplan hatte die B56n in die höchste Stufe der Umweltbelastung eingeordnet.

Ausführlichere Ergebnisse im Menüpunkt "Gutachten"

Download des VSU-Gutachtens

Achtung:  Für die Südtangente hat der BVWP eine Mehrbelastung von 13.000 Kfz auf der Südbrücke errechnet. Mit den Riesen-Baugebieten kämen weitere 5500 Kfz hinzu, so das VSU-Gutachten.

 

27. und 28. Mai 2019 Bonner Generalanzeiger: Leserbriefe von B.Lensing, S.Gura und J. Derdzinski zu den Artikeln über das Riesen-Baugebiet in Roleber vom 15.Mai 2019 und vom 21. Mai 2019;   23.5.2019 Unveröffentlichter Leserbrief von Uwe Labatzki an den Bonner Generalanzeiger zu den Artikeln über das Riesen-Baugebiet in Roleber

 

13. Mai 2019 "Übereilte und bürgerferne Ratsbeschlüsse für Roleber stehen an"

Pressemitteilung zu den Absichten von Kommunalpolitikern hinsichtlich Gebäude und Gelände der früheren Landwirtschaftskammer NRW in der Kulturlandschaft von Roleber:

  • Wegen einer nötigen  Kanalerweiterung von Roleber durch Holzlar würden enorm hohe Kosten entstehen, geschätzt werden 20 Millionen Euro! Diese bisher nicht geprüften Folgekosten eines Riesen-Baugebiets in Roleber dürfte die klamme Stadt Bonn tragen bzw. auf die Holzlarer Anwohner umlegen.
  • Ein Abriss des völlig intakten sehr attraktiven Hauptverwaltungsgebäudes ist nicht vermittelbar. Denkmalschutz ist beantragt. Büroraum ist bereits jetzt möglich, und für den Umbau in kleine Wohnungen wird gefordert, die vorhandenen Prügergebnisse vorzulegen.
     
  • Die wegen der seit Jahren bestehenden Protesten bereits zugesagte Bürgerwerkstatt VOR dem Bebauungsplanverfahren  würde durch den aktuellen Beschlussantrag um etwa die Hälfte der Fläche reduziert und vertagt. Die gesetzlich vorgeschriebene Offenlegung gegen Ende des Verfahrens ist natürlich nicht getrichen.

Download (pdf) der Pressemitteilung "Übereilte und bürgerferne Ratsbeschlüsse für Roleber stehen an"

Download zum Ausdrucken und Verteilen: BUZ-Artikel  "Der Freiraum von Roleber".

Bonner Generalanzeiger 21.4.2019 über Sahle Wohnen

Zum Beschlussantrag von CDU, SPD und FDP, der die Aufstellung eines Bebauungsplans für ca die Hälfte des gesamten Geländes zur Folge hätte - ohne Bürgerwerkstatt, ohne Fakten über Umbaumöglichkeiten, Denkmalschutz und Folgekosten für Stadt Bonn bzw Holzlarer Bürger.

 

1. Mai 2019  Genug gebaut!? 

Die neueste Studie der Immobilienberatung Empirica AG vom April 2019 heisst:  „Don’t Panic: Der #Mietenwahnsinn geht absehbar zu Ende“.

Drei Gründe werden genannt: 1. Weil bald genug Wohnungen fertiggestellt sind, 2. der Zuzug nachlässt, und 3. die Konjunktur sich eintrübt.

Jetzt noch schnell und viel Bauland auszuweisen, ist daher nicht das Gebot der Stunde. Schon gar nicht, wenn dadurch Klimaschutz, Landschaftsschutz und Naherholung gefährdet werden.

Lesen Sie mehr dazu  „Kapitalfehler – Bedarfsgerechte Wohnungspolitik dringend gesucht“. Um Enteignung geht es dabei übrigens nicht. Der Artikel ist in der Ausgabe Mai/Juni 2019 der Bonner Umweltzeitung erschienen.

Download (2 Seiten, pdf) zum Ausdrucken und Verteilen  „Kapitalfehler – Bedarfsgerechte Wohnungspolitik dringend gesucht

 

April 2019 Der Freiraum von Roleber ist in Gefahr

In Bonn-Roleber möchten CDU und Sahle Wohnen das LWK-Gebäude abreißen und außerdem den „Kragen“ bebauen. Beides lehnen viele Bürger ab. Worum es geht, lesen Sie im Artikel „Der Freiraum von Roleber“.  Der Artikel mit Übersichtskarte ist in der Ausgabe März/April 2019 der Bonner Umweltzeitung erschienen.

In der nächsten Sitzung der Bezirksvertretung Beuel am 15. Mai um 17 Uhr im Beueler Rathaus sollen die Grundlagen für die Bebauung des „Kragen“ beschlossen werden. Bisher sollten nur Flächen mit bestehendem Baurecht beplant werden.

Zur Tagesordnung: https://www2.bonn.de/bo_ris/ris_sql/agm_index.asp?e_register=0&e_content=3504&e_gre_id=4&e_search_tt=15&e_search_mm=5&e_search_jjjj=2019&e_gre_art=Gremien&e_ter_id=5736&e_caller=agm_index&e_termin=4

Beschlussantrag: https://www2.bonn.de/bo_ris/daten/o/pdf/19/1911147.pdf

Download (2 Seiten, pdf) zum Ausdrucken und Verteilen  "Der Freiraum von Roleber".

Die Planungen der Verwaltungen von Bonn und Königswinter für mehr Bauland auf Kosten der Kulturlandschaft, des Klimaschutzes und der Naherholung in unserer Region gehen weiter, obwohl der neuen Studie der Empirica AG zufolge in Kürze genug Wohnungen fertiggestellt sein dürften. Der Baulandbedarf könnte außerdem durch eine bedarfsgerechte Wohnungspolitik erheblich verringert werden.

 

Januar 2019 Kulturlandschaft, nicht Bauland!

Der neue Regionalplan muss die Kulturlandschaft im und am nördlichen Naturpark Siebengebirge schützen, fordert der Verein Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge e.V. Für den Wohnraumbedarf in der Region schlägt der Verein Alternativen vor.

Der Flyer "Kulturlandschaft, nicht Bauland!"  informiert über die laufende Überarbeitung des Regionalplans: 
  • Ist Ackerland schützenswert ist, obwohl keine seltenen Arten vorkommen?
  • Wie kann Bauland gespart werden?

Download (2 Seiten, pdf) zum Ausdrucken und Verteilen des Flyers "Kulturlandschaft, nicht Bauland!"

 

Dezember 2018 Appell zum neuen Regionalplan

Der Verein Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge appelliert an die Regierungspräsidentin und den Regionalrat, bei der anstehenden Fortschreibung des Regionalplans landschaftsgeschützte Flächen im Naturpark Siebengebirge nicht für Wohn- oder Gewerbezwecke freizugeben.

6.12.2018   60 Jahre Naturpark, aber seine Kulturlandschaft wird zugebaut
Bonner General-Anzeiger über 60 Jahre Naturpark Siebengebirge
Leserbrief 12.12.18  von Susanne Gura,  Leserbriefe  13.12.18 von Markus Höing, Barbara Lensing und Udo Müller
 

Oktober 2018: Wohnraum nicht um jeden Preis (2 Seiten)

 23.10.2018   ZDF „Die Anstalt“ zum Thema bezahlbarer Wohnraum, in der Mediathek, sehenswert!

September 2018 Schlechte und gute Nachrichten (2 Seiten)

20.11.2017 Teilnehmer der Klimakonferenz der Vereinten Nationen COP23 schreiben an die Kommunalpolitiker  Englisch  Deutsch            

 NaturparkBaugebiete

 

Übersichtskarte der Baugebiete in Roleber, Vinxel, Stieldorf, Oelinghoven Niederholtorf und Gewerbegebiet zwischen Stieldorf und Rauschendorf
 
 KarteRiesenbaugebieteSuedtangente

 

Mehr dazu: RIESEN-BAUGEBIETE   im Naturpark Siebengebirge - Gefahr für Naherholung und Naturschutz

Noch kann man was dagegen tun! 
2020 sind Kommunalwahlen. Sprechen Sie schon jetzt mit Ihren KommunalpolitikerInnen über die Riesen-Baugebiete im Naturpark.
 
Richtig ist: Bezahlbares Wohnen und ÖPNV.
Falsch sind: Riesen-Baugebiete und Südtangente im Naturpark!
 
Lesen Sie unsere Argumente:
 
 

 

Rathaus

12.05.2018   Südtangente NEIN! am Bonner Rathaus

Rede von S. Gura, Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge e.V.

 
 

DAS NEUESTE

September 2018 Schlechte und gute Nachrichten (2 Seiten)

29.6.2018 Pressemitteilung des Vereins Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge: BMU-Förderung lässt ab Dezember mehr ÖPNV im Siebengebirge erwarten 
Mehr Info:

 

 

WEITERE  INFOS

 

 
Faltblatt über Riesen-Baugebiete und Südtangente zum Download, Ausdrucken, Kopieren, Verteilen
 
Pressemitteilung 9.10.2017 Darf der nördliche Naturpark Siebengebirge gegen Riesen-Baugebiete eingetauscht werden? Foto1, Foto2

Übersichtskarte der Baugebiete in Roleber, Vinxel, Stieldorf, Oelinghoven Niederholtorf und Gewerbegebiet zwischen Stieldorf und Rauschendorf

Feinstaub: "Die amtlichen Messungen sind nicht realistisch". Das findet der Bonner Meteorologe Karsten Brandt.  Gute Messgeräte (z.B. "Laser Egg") sind schon für rund  150€ zu haben. Brandt wünscht sich ein Bürgernetzwerk in Bonn, das aussagekräftige Daten liefert. Interessenten können sich an service(@) donnerwetter.de wenden.  Lesen Sie mehr: Bonner Generalanzeiger 25.10.2017 Bonner atmen ständig dreckige Luft


Pressemitteilung 9.10.2017 Darf der nördliche Naturpark Siebengebirge gegen Riesen-Baugebiete eingetauscht werden? Foto1, Foto2
 
 Infoveranstaltung: Riesen-Baugebiete und Südtangente in der rechtsrheinischen Bergregion am Sonntag 8.Oktober 2017 15-18 Uhr am Vinxeler Heiderhof (bekannt durch Fussballgolf und Maislabyrinth)
 
 
 
 
CDU pro Südtangentenplanung, FDP laviert weiter: Bei der Südtangente wird es kontrovers Bonner General-Anzeiger 26.4.2017
 
Die Bezirksregierung Köln hat eine Projektgruppe zum Bonner Luftreinhalteplan eingesetzt. Die Stadtverwaltung war  untätig geblieben. Darüber berichtete der Bonner Generalanzeiger "Fahrverbot nicht ausgeschlossen" am 27. März 2017
Mehr im neuen Menüpunkt "Abgase und Lärm"
 
Anhaltende Abgasbelastung von Bonn. EU und Deutsche Umwelthilfe legen Rechtsmittel ein. 15.3.2017
 
Faktencheck mit neuen Staudaten - Bonn hat weiterhin nur durchschnittliche Staustunden. Dazu ein unveröffentlichter Leserbrief an den Bonner Generalanzeiger  26.2.2017
 
PM Verein Lebenswerte Siebengebirgsregion "Südtangente würde regionale Probleme verschärfen, nicht lösen" NRW-Verkehrsminister Groschek soll auf –auch zeitversetzte- Planung verzichten,  Schreiben an NRW-Verkehrsminister Groschek 23.02.2017
 PM Verein Lebenswerte Siebengebirgsregion: "Bundestag ermöglicht riskante Südtangentenplanung" 2.12.2016
  Reaktion im Kölner Stadtanzeiger Bundesverkehrswegeplan 5.12.2016
 
 
31.10.2016 Bonner Generalanzeiger: CDU hält an Südtangente fest Die Bonner CDU beschließt in ihrem Verkehrskonzept, vom Land NRW die Planung der Südtangente zu fordern. Begründung: "Damit wir wissen, wovon wir reden". 30-40% der 93 Bonner CDU-Mitglieder stimmten dagegen. Empörte Leserbriefe  von F. Benze, A.Grossmann, R.Engel, A. Müller und B. Dame
 
Die Bonner Bundestagsabgeordnete Claudia Lücking-Michel ist nicht mehr -wie noch bei ihrer Wahl 2013 - Gegnerin der Südtangente. Sie möchte die Planung, angeblich damit anschließend entschieden werden kann. So funktioniert das BVWP-Verfahren aber nicht. Die Entscheidung ob Südtangente oder nicht, fällt bereits im Oktober im Bundestag.Wenn sie geplant ist, könnte sie automatisch im darauffolgenden BVWP finanziert werden.
Die von ihr bezweifelten 100 Millionen Euro allein für die Planung stehen als 99,94 Millionen Euro in der PRINS-Datei des BMVI, Projekt B65-G40-NW, S. 9.
Die von ihr gespriesene Tunnelvariante im BVWP-Entwurf hat das Merkel-Kabinett als hoch umweltbelastend eingestuft.
 
Dobrindt's Bundesverkehrswegeplan als Beschlussgrundlage für das Parlament ungeeignet - Umweltverbände fordern grundlegende Nachbesserungen durch Bundestag und Länder  1.9.2016
 
 
 

PM Verein Lebenswerte Siebengebirgsregion: Südtangente: Lasst den Zombie endlich sterben 22.7.2016

 
 
Bonner Generalanzeiger Neue Rheinbrücke in Planung hochgestuft Die Südtangente ist damit nicht raus, sondern offensichtlich unverändert mit Planungsrecht im BVWP-Entwurf, auch wenn der GAmeldet, sie sei "dem Vernehmen nach" heruntergestuft.  16.7.2016

 Bonner Umweltzeitung "Lasst den Zombie endlich sterben" Juli/August 2016

Das Land Nordrhein-Westfalen will den ÖPNV stärken und künftig mehr Finanzmittel für Bus, Bahn und Straßenbahnen zur Verfügung stellen. Den entsprechenden Entwurf zur Änderung des Gesetzes über den öffentlichen Personennahverkehr habe das Kabinett gebilligt, meldet das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Der Entwurf werde nun nach den Sommerferien 2016 im Landtag beraten. Mit den vom Bund in Aussicht gestellten zusätzlichen Mitteln sollen beispielsweise mehr Gelder für den ÖPNV in die Ballungsgebiete und den ländlichen Raum fließen und landesweit die Barrierefreiheit an den Haltestellen und in den Fahrzeugen erhöht werden. Mehr dazu  4.07.2016

Europäischer Rechnungshof rügt Deutschlands Investitionsverhalten: „Mehr EU-Mittel für Straße bereitgestellt als für Schiene" 26. Mai 2016

 Das Umweltbundesamt stellt fest: Der Bundesverkehrswegeplan besteht seine eigene Umweltprüfung nicht 25.4.2016

 
 
Bonner Generalanzeiger "Südtangente spaltet die Kreispolitik"  22.4.2016
 
 Bonner Generalanzeiger "Klares Ja zur Rheinbrücke" Richtig ist, der Regionalrat empfiehlt die Höherstufung des Ausbau der A565 für den Vordringlichen Bedarf. Zur Stellungnahme des Regionalrats.  Falsch ist, der Regionalrat hätte die Südtangente "ausgeklammert". Richtig ist, der mehrheitlich konservative Regionalrat hält die Einstufung der Südtangente mit Planungsrecht für sachgerecht. Und natürlich wollen alle die Rheinbrücke. Nur der Bundesverkehrsminister Dobrindt (CSU) hatte das nicht bedacht. 20.4.2016

PM des Lebenswerte Siebengebirgsregion e.V. Der Schildbürgerstreich Südtangente statt A565-Ausbau muss gestoppt werden mit Anhang: Offener Brief an Landrat und Mitglieder des Kreistags des Rhein/Sieg-Kreises zu deren Verkehrsausschuss-Sitzung am 21.4.2016   18.4.2016

Bonner Rundschau Südtangente und Rheinquerung: „Wir machen die Bonner Hausaufgaben“ Roman Limbach, Stadtverordneter von Königswinter und im Bundesverkehrsministerium zuständig für Fernstraßenplanung, versucht mal wieder, die LAAANGEN Tunnels als endgültige Planung zu verkaufen. Der Verein Lebenswerte Siebengebirgsregion zitiert den rot gedruckten und umrahmten "Wichtigen Hinweis" aus dem Projektinformationssytem PRINS: "..In den nachfolgenden Planungsstufen kann sich der Verlauf verändern..". Roman Limbach versucht außerdem, sich als Interessenvertreter von Bonn darzustellen, der besser weiss, welches die Bonner Interessen sind. 14.04.2016

 

Die regionale Industrie- und Handelskammer IHK kämpft für die Südtangente, obwohl ein Teil ihrer Mitglieder dagegen ist.  Vor der Bonner Stadtratssitzung hatte sie eine ganzseitige Anzeige im Bonner Generalanzeiger veröffentlicht. Einige Mitglieder wehren sich, denn die IHK darf die Zwangsmitgliedschaft aller Gewerbetreibenden in der Region nicht missbrauchen  14.4.2016

 
 PM Verein Lebenswerte Siebengebirgsregion: Wer schweigt, stimmt zu!  Der Bonner Stadtrat lehnt Planungsrecht für Südtangente NICHT ab 8.4.2016
 
 
Jede Trasse ist möglich! Der BVWP2030 legt KEINE neue Trasse fest. Lesen Sie den PRINS-Hinweis im Faktencheck 5.4.2016
 
Autobahnbau auf dem Prüfstand: Kosten schöngerechnet. Der Bundesrechnungshof kritisiert den neuen BVWP. Vor allem der NKV sei oft nicht nachvollziehbar.  Tagesschau 5.4.2016
 

Good Cop MDB Claudia Lücking-Michel will die Bonner CDU vor Wählerverlust retten. Bad Cop Landrat Sebastian Schuster ist schuld, wenn die Südtangente im BVWP landet.  GA Artikel "Beim Thema Verkehr gibt es noch keine Einigkeit" Aber: die Bonner CDU-Anführer Georg Fenninger und Christos Katzidis, sind weiterhin  FÜR die Südtangente! Es herrscht bei der CDU -einzelne Ortsvereine an der Trasse ausgenommen- weiterhin Einigkeit in der Region: PRO Südtangente. Bonner Generalanzeiger:2/3.April 2016

  Verein Lebenswerte Siebengebirgsregion: Offener Brief an den Bonner OB, und Pressemitteilung: Südtangente würde der Attraktivität Bonns erheblich schaden  1.4.2016

 Infoblatt des Vereins Lebenswerte Siebengebirgsregion über den BVWP 2030 im Vorfeld der Stadtratssitzungen 5. und 7. April 2016
 
Was steht wirklich drin im BVWP2030?  Faktencheck 21.3.2016
 
Projektinformationssystem (PRINS) des BMVI freigeschaltet 21.3.2016
 
 
General-Anzeiger Bonn: "Streit um Siegstrecke geht weiter" Die Liste der "wichtigsten Projekte an Rhein und Sieg" erwähnt  die Südtangente nicht. Im Artikel wird nur im Nebensatz darüber informiert, daß für die Südtangente Planungsrecht eingeräumt wird.18.3.2016
 
Leserbriefe dazu wurden nicht veröffentlicht. 16.3.2016

General-Anzeiger Bonn: Artikel "Südtangente schafft es nicht" und Kommentar "Südtangente im Abseits" über die Südtangente im Vorfeld des am 16.3.2016 erwarteten Referentenentwurfes zum Bundesverkehrswegeplandes mit der Falschinformation, daß die Südtangente kein Planungsrecht hätte. Richtig ist, sie darf in die Detailplanung 15.3.2016

Artikel im Kölner Stadtanzeiger mit Hinweis auf die Veröffentlichung des Referentenentwurfs 14.3.2016
 

 

 

 13.000 Bürger protestieren

packenamtisch

 Übergabe der Unterschriften an den Bundestag am 25.11.2015   Mehr dazu

 

helmue

Foto: Helmut Müller                      

 

ÜBERSICHTSKARTE

Wo liegen Ennertaufstieg und Südtangente?

 

SCHNELLE INFOS

Der Verein Lebenswerte Siebengebirgsregion hat gemeinsam mit den Bürgerinitiativen ein Faltblatt zu Ennertaufstieg und Südtangente zusammengestellt: Hilft beim Argumentieren. Download

Und hier gehts zum  immer aktuellen Faktencheck

 

HILFE GESUCHT

Möchten Sie für Aktionen gegen die Südtangente spenden?

Wer hilft, Infotafeln zu bauen?  This email address is being protected from spambots. You need JavaScript enabled to view it.

 Schild mit durchkreuzter Autobahn: Ausdrucken und im Fenster, im Garten und anderswo aufhängen

 

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