Der Verein Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge setzt sich nicht nur dafür ein,die Kulturlandschaft im Naturpark Siebengebirge nicht für Wohn- oder Gewerbezwecke zu verbrauchen. Er fordert auch, durch eine bedarfsgerechte Wohnungspolitik Bauland zu sparen. ZB in seinem Appell an den Regionalrat und die Kölner Bezirksregierung, die derzeit den Regionalplan überarbeitet. Mehr dazu

Im Folgenden

- Der Mietenwahnsinn geht absehbar zuende - es wird zum einen zuviel geplant, zum anderen schwächeln Konjunktur und Zuzug.

- Es fehlt viel mehr an Baukapazität; längst genehmigte Wohneinheiten können nicht fertiggestellt werden

- Die hohe Nachfrage nach Bauland wird vor allem von Kapitalanlegern verursacht. Gerade jetzt werden Verkäufe angestrebt, bevor die Preise fallen.

 

1. Juni 2019  Bauland ist nicht der Engpass, sondern Baukapazität

Leserbrief von Susanne Gura an den Bonner Generalanzeiger zum Artikel "Bauen dauert immer länger. Differenz zwischen Genehmigungen und Fertigstellungen auf höchstem Stand seit 1999" vom 24.5.2019, zugänglich bei Rheinische Post online

"Die Kapazität im Baugewerbe ist ausgeschöpft und auch deswegen sind Baukosten derzeit sehr hoch. Viele genehmigte Wohneinheiten warten auf die Fertigstellung. Bauland ist gar nicht der Engpass im Wohnungsbau, sondern vielmehr bei der Geldanlage!

Auf ein baldiges Ende des „Mietenwahnsinns“ weist die Empirica AG  in einer neuen Studie hin. Drei Gründe führt sie an: 1. Es ist in den letzten Jahren bereits sehr viel gebaut worden, und viele Fertigstellungen stehen aus. 2. Der Zuzug lässt nach und 3. Die Konjunktur schwächelt. Die Empirica AG warnt sogar davor, jetzt Immobilien teuer zu kaufen, trotz weiterhin niedriger Zinsen. Überteuerte Immobilien in der Bankenkrise 2008 sind noch vielen in Erinnerung.

Die jüngsten Meldungen, dass Immobilienpreise steigen, betrachten im Vergleich das letzte Jahr; die Empirica AG betrachtet das letzte Quartal und ist damit aktueller. Ob der Trend nun anhält oder nicht: Es besteht angesichts der vielen bereits genehmigten Bauvorhaben und der erschöpften Baukapazität  wenig Grund, nach immer mehr Bauland zu rufen.

Im Gegenteil, die Klimaerwärmung verlangt nach mehr kühlendem Freiraum. Gerade die für Naherholung, Biodiversität und Klimaschutz wichtige Kulturlandschaft im Naturpark Siebengebirge und im angrenzenden Roleber sollte nun nicht mehr als Bauland verplant werden."

 

Mai 2019  Genug gebaut!? 

Die neueste Studie der Immobilienberatung Empirica AG vom April 2019 heisst:  „Don’t Panic: Der #Mietenwahnsinn geht absehbar zu Ende“.

Drei Gründe werden genannt: 1. Weil bald genug Wohnungen fertiggestellt sind, 2. der Zuzug nachlässt, und 3. die Konjunktur sich eintrübt.

Jetzt noch schnell und viel Bauland auszuweisen, ist daher nicht das Gebot der Stunde. Schon gar nicht, wenn dadurch Klimaschutz, Landschaftsschutz und Naherholung gefährdet werden.

Lesen Sie mehr dazu  „Kapitalfehler – Bedarfsgerechte Wohnungspolitik dringend gesucht“. Um Enteignung geht es dabei übrigens nicht. Der Artikel ist in der Ausgabe Mai/Juni 2019 der Bonner Umweltzeitung erschienen.

Download (2 Seiten, pdf) zum Ausdrucken und Verteilen  „Kapitalfehler – Bedarfsgerechte Wohnungspolitik dringend gesucht

 

Januar 2019 Kulturlandschaft, nicht Bauland!

Der neue Regionalplan muss die Kulturlandschaft im und am nördlichen Naturpark Siebengebirge schützen, fordert der Verein Lebenswerte Region Bonn-Siebengebirge e.V. Für den Wohnraumbedarf in der Region schlägt der Verein Alternativen vor.

Der Flyer "Kulturlandschaft, nicht Bauland!"  informiert über die laufende Überarbeitung des Regionalplans: 
  • Ist Ackerland schützenswert ist, obwohl keine seltenen Arten vorkommen?
  • Wie kann Bauland gespart werden?

Download (2 Seiten, pdf) zum Ausdrucken und Verteilen des Flyers "Kulturlandschaft, nicht Bauland!

 

23.10.2018   ZDF „Die Anstalt“ zum Thema bezahlbarer Wohnraum, in der Mediathek, sehenswert!

 

Oktober 2018 Wohnraum nicht um jeden Preis

Download : Wohnraum nicht um jeden Preis (2 Seiten) 

 

2016/17  Studien der Empirica AG zum regionalen Wohnraumbedarf

mit Hinweisen, dass es auch anders geht:

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